Katzenfloh

Der zwischen 1,5 und 3 mm braun bis rotbraune Katzenfloh ist der am meisten verbreitete Floh. Er lebt in der Nähe von Katzen aber ein Befall von Menschen oder Hunden ist kurzfristig möglich. An den schmerzhaften, juckenden Einstichstellen bilden sich Pusteln oder Quaddeln. Der Katzenfloh ist als Überträger des Bandwurmes gefährlich für Mensch und Tier. Zur Vorbeugung, vor allem bei freilaufenden Katzen, empfiehlt sich das Anlegen eines Flohhalsbandes. Treten einzelne Flöhe und mit ihnen auch die Larven auf, genügt eine gründliche Reinigung aller Bereiche, in denen sich die Katze aufhält. Bei einem akuten Befall muss die Brutstätte beseitigt und der Tierarzt aufgesucht werden. Durch ihn erfolgt eine weitere Behandlung mit Fettsäuren, um die Flöhe zu ersticken, mit dem Juvenilhormons Metophren, um die Entwicklung der Larven und Eier zu hemmen, und mit Kaliumsalz, das durch Kontakt die Eier austrocknet. Diese Mittel sind bei vorschriftsmäßiger Anwendung für den Menschen ungefährlich.

» zurück zum Schädlingslexikon